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Ein Ausstellungsprojekt des LWL-Industriemuseums

Über Unterwelten

Zeichen und Zauber des anderen Raums

29. März 2014 bis 2. November 2014
Zeche Zollern in Dortmund

Unterwelten sind seit jeher für die Menschen von besonderer Bedeutung. Über Religionen und Mythen haben sich Bilder von einer Welt jenseits des Sichtbaren in unseren Köpfen eingeprägt. Weitgehend im Verborgenen liegt auch die reale Unterwelt mit Tunneln, U-Bahnen und Stollen. Gerade im Ruhrgebiet breitet sich eine ganz eigene, riesige Landschaft unter unsern Füßen aus. Nicht irdische und wirkliche Unterwelten haben eins gemeinsam - sie sind gleichermaßen bedrohliche wie faszinierende Räume im Verborgenen. In der Ausstellung "Über Unterwelten" holt das LWL-Industriemuseum diese Räume erstmals gemeinsam ans Licht.

Vom 29. März 2014 bis 2. November 2014 lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in der Zentrale seines Industriemuseums Zeche Zollern in Dortmund zu einer Reise durch Zeit und Raum ein. Im ehemaligen Werkstattgebäude des Bergwerks entfalten sich auf zwei Ausstellungsebenen Mythos und Realität der Unterwelten. Spannende Inszenierungen und eindrucksvolle Exponate sprechen Gefühl und Verstand der Besucher an.

Knapp 20 Zentimeter misst dieses Uschebti aus dem 6. oder 4. Jahrhundert v. Chr. Es sollte im Totenreich Fronarbeit für seinen Herrn „Wahibre“ leisten. Leihgabe aus dem Diakoniemuseum Düsseldorf

Vom Mythos zur Realität

Spannende Inszenierungen und mehr als 300 Exponate warten auf die Besucher, darunter eine über 2.000 Jahre alte Mumie, ein seltener Kupferstich von Michelangelos „Jüngstem Gericht“,  Notgepäck für den Luftschutzbunker und ein Bohrkern aus 6.000 Metern Tiefe. Interviews, Filme, Fotografien, zeitgenössische Kunst und Arbeiten von Schülern überraschen mit neuen Sichtweisen auf ein Thema, das die Menschheit seit ihrem Anbeginn beschäftigt.

Auch die Besucher werden ins Geschehen einbezogen: Sie können beispielsweise eine virtuelle Seilfahrt unternehmen, auf einem Simulator Erschütterungen im Boden wahrnehmen oder notieren, welche Gegenstände sie im Ernstfall mit in einen Bunker nehmen würden.

Ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm mit Exkursionen, Vorträgen, Film, Lesungen, Theater, Crime und Science Slam begleitet die Ausstellung. Eigens für die Schau gebaut wurde ein Eidophusikon. In diesem „Kino“ aus der Zeit, bevor die Bilder laufen lernten, führen ehrenamtliche Mitarbeiter die Schauergeschichte „Als die Hölle auf die Erde kam“ vor.

Mehr Informationen in der aktuellen Pressemitteilung!

Film zur Ausstellung

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